Lebenszeichen

Lang lang ist es her, dass ich einen Blogeintrag geschrieben habe aber es hat sich nicht weiter viel über den Sommer getan. Die Hangsicherung ist weitestgehend fertig und vor dem Hausmuss noch etwas aufgefüllt und Mutterboden aufgebracht werden. Leider hatte über den Sommer keiner Aushub für uns (zumindest die, mit denen wir gesprochen haben). Daher konnten wir die Hangsicherung noch nicht gänzlich abschließen, da die Planzkübel sonst in der Luft hängen würden.

Im August haben wir uns eine kleine Auszeit genommen und sind für 10 Tage in den Urlaub gefahren. Die Erholung hat uns wirklich gut getan.

Aktuell kämpfen wir mal wieder mit der Telekom. Unser Router, ein Speedport W724B, wurde vor einigen Monaten ausgetauscht, weil er Probleme mit dem WLAN und DHCP hatte. Die letzte Woche ging es wieder los damit. Glücklicherweise ist die Telekom diesesmal gleich bereit den Router zu tauschen. Wenn der wieder nur ca. 3-4 Monate hält, dann söllte der Hersteller mal seine Bauteile bzw. Fertigung überprüfen.

Aber es soll uns dann nicht mehr so stören, da wir bereits den Anbieterwechsel eingeleitet haben. Damit wir die verschiedenen Bereiche (Büro, Gast, Privat) im WLAN trennen können, werden wir uns voraussichtlich einen Router mit Multi SSID anschaffen. Diese Geräte können meist 4 getrennte Netze aufspannen, so dass z.B. der Junior keinen Zugriff auf den Firmenrechner erlangen kann. Er kann diesen dann nicht einmal in der Netzwerkumgebung sehen.

Der neue Anbieter will für eine FritzBox 7490 5€ monatliche Mietgebühr. Die Telekom macht das aber auch so. Ich sehe das nicht ein, denn nach zwei Jahren haben wir 120€ bezahlt und das Gerät gehört uns nicht. Eine neue Box kostet derzeit ca. 200€. Diese wäre dann aber unser Eigentum und wir könnten machen, was wir wollen. Interessanterweise sind, wenn man das Gerät nicht beim Anbieter kauft, die Übertragungsleistungen nicht garantiert, obwohl es das gleiche Gerät wäre. Aber die 7490 kann kein Multi SSID. Wir werden euch mit der Suche nach einer geeigneten box auf dem laufenden halten. Der Wechsel erfolgt im Januar.

 

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Außenanlage – Treppe, Terrasse und Co.

Alle zu viel ist in letzter Zeit nicht passiert. Das Thema Terrassenbelag haben wir auf nächstes Jahr verschoben. Dieses Jahr kommt allerdings noch auf die ganze Fläche eine Bautenschutzmatte, damit der Abdichtung nichts passieren kann. Auf Nachfrage beim hersteller haben wir gelernt, dass man die Bautenschutzmatte nicht direkt auf die Cosmofin-Folie legen darf. Das gilt für alle PVC-Bahnen, denn hier kann anscheinend eine Reaktion hervorgerufen werden. Somit müssen wir hier noch eine PE-Folie unterlegen. Ausführung erfolgt wahrscheinlich im August.

Mancher Leser wird es kaum glauben, aber unsere Außentreppe und Roste wurden nun endlich fertiggestellt. Wenn man bedenkt, dass die Arbeiten kurz vor Weihnachten 2014 begonnen haben ist das schon ein langer Zeitraum. Für alle die sich nicht mehr so erinnern: Es wurden 30/30er Roste statt 30/10 geliefert, was barfuss nicht angenehm ist. Weiterhin hatte man 3 Stufen berechnet. Leider schwebte die Treppe somit ca. 40cm über dem Boden, was eine Behelfskonstruktion bis zur Fertigstellung notwendig machte. Das passierte, weil zum Ausmessen kein Termin vereinbart wurde und somit der Hausherr nicht anwesend war. Daraufhin wurden falsche Annahmen zum Gelände getroffen. Ebenso wurde bei der Montage im Dezember die Regenrinne demontiert und dannn nicht wieder ordentlich montiert. Am Ende hatten wir einen ca. 1-2cm großen Spalt am Einlass, was zur Folge hatte, dass das Wasser den Balkonpfosten hinunterlief.

Nun ist alles erledigt. Die Mängelbeseitigung der Regenrinne wird unser Spengler die nächste Zeit erledigen, da hier aufgrund des Flickens mit Bitumenfolie ein Teil der Rinne ausgetauscht werden muss. Dazu muss aber die Abdichtfolie aufgeschnitten werden. 

fertige Treppe "geflickte" Dachrinne

Vor ein Paar Tagen haben wir abends die Außenbeleutung eingeschaltet und nach einigen Minuten fliegt der FI. Es war nicht klar, warum. Also haben wir am nächsten Tag nachgesehen und bei der einen Außenlampe Wasser im Gehäuse gefunden. Das Wasser war aber gelb. Nachfolgend sieht man die Einzelteile der LED-Lampe. Offenbar hat es diese regelrecht auseinander gerissen. Neue Brine rein und es geht alles wieder. Anscheinend sind die Gehäuse (spezielle Außenlampen) nicht so dicht, wie sie sein sollten. Man bedenke, dass diese ca. 6-9 Monate alt sind.

defekte Außenlampe

Letzter Punkt in dieser kleinen Aktualisierung ist die Außenanlage. Vor einigen Tagen haben wir die Hangbefestigung und den Eingangsbereich weiter verschönert. Nun warten wir wieder, dass wir irgendwoher etwas Aushub (ohne große Steine) bekommen, um weiter anfüllen zu können und damit die letzen Steinreihen der Hangbefestigung setzen zu können. Für die anderen Bereiche vor dem Haus benötigen wird zum Anfüllen ebenfalls noch etwas Material und Mutterboden. Zunächst müssen wir aber noch die alte Grasnaabe entfernen, damit wir das dann schön angleichen können.

Fortsetzung Hangbefestigung Vor dem Haus

 

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KWL, Türen und die Terrasse

Heute war es für Gartenarbeiten nach 10 Uhr viel zu warm. Bereits vor ca. 2 Wochen haben wir die Gerätefilter der KWL ausgetauscht und darüber berichtet. Daher haben wir uns daran gemacht, die Abluftfilter aus dem gekauften Vlies auszuschneiden und zusammenzunähen. Die Bauherrin hat dazu keine Stunde gebraucht, dann hatte sie die 2m² zu 41 Filtern verarbeitet. Somit haben wir pro Filter 0,56€ bezahlt zuzüglich einer Stunde Arbeit. Mit der Masse an Filtern sind wir bei einem Wechselintervall von allen drei monaten für ca. 2 Jahre gerüstet, da wir 5 Abluftventile im haus haben.

links Bad OG und rechts Ankleide Filter für Abluft

Bereits die letzten Tage haben wir endlich die noch fehlenden Kellerinnentüren gesetzt. Interressanter Weise sind die gemauerten Wände nicht so schön gerade, wie unsere Holzwände im Erdgeschoss.

Desweiteren haben wir gestern auch endlich den Spiegel mit Strom versorgt, so dass die Beleuchtung nun nach einem halben Jahr endlich ihren Dienst antreten kann.

Türen Keller Spiegel mit LED-Licht

Und zu guter letzt ein Update bezüglich Terrassenbelag. Nachdem wir Anfang der Woche einen Holzhändler bei uns zu Gast hatten, waren wir nach dem Gespräch immer noch nicht sicher, was es denn für Holz werden soll.

Die Mann hat sich bemüht und hatte auch ein Paar Musterdielen so in ca. 10-20cm Länge dabei. Das waren hauptsächlich Thermohölzer. Aufgrund der starken Sonneneinstrahlung und der Hunde hatte er uns von Douglasie abgeraten, u.a. auch, weil diese stark harzen soll. Der eine sagt es harzt, der andere sagt, das das nur wenig bzw. selten der Fall sei. Da weiß man echt nicht mehr, ob das Material geeignet wäre oder nicht. Eins ist klar, ein Verkäufer verkauft am liebsten das, was ihm einen guten Gewinn bringt. Viel Arbeit (bei uns die ganzen Berechnungen fürs Material aufgrund der Gefälledämmung) und wenig Gewinn will keinen unbedingt haben. Das ist aber auch teilweise verständlich.

Irgendwann zum Feiertag hin ist uns eingefallen, dass unser direkter Nachbar im Osten (oberhalb der Pflanzringwand) eine Holzterrasse hat. Also haben wir eines Abends mit ihm gesprochen. Hier kam dann raus, dass er insgesamt ca. 75m² Douglasie seit ca. 10 Jahren verlegt hat. Teilweise sind die Bretter gestrichen (Terrassenbereich) und teilweise komplett unbehandelt (vor der Haustüre), wo auch noch fast ganztägig direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Bis jetzt hat er 3 Dielen austauschen müssen, da sie morsch waren. Ursache war die Senkung des Bodens und damit der Unterkonstruktion, da der ganze Bereich aufgeschüttet wurde. Zu bemerken wäre hier noch, dass die Dielen vom Baumarkt waren. Ob das eine Auswirkung auf die Haltbarkeit hat kann ich nicht beurteilen.

Und jetzt? Sind wir mal auf die Angebote gespannt. Douglasie wäre besonders günstig. Wenn man dann nach 10-15 das Deck erneuern muss ärgert man sich nicht so sehr. Wenn wir Bankirai oder die Thermohölzer nehmen, sollten diese ca. 15-25Jahre halten, kosten aber teilweise mehr als das doppelte. Warum sollte man eine so hohe Investition für teueres Holt tätigen, wenn am Schluss die günstigeren doch preiswerter sind? Teilweise ist es Geschmackssach bzw. manchen sind Themen wie Verzug, Rissbildung, Härte, Harzen, Ausbluten etc. wichtig.

Wir sind uns immer noch nicht ganz sicher, welches Holt wir nehmen wollen, tendieren aber derzeit zu einheimischen Hölzern.

 

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Der Terrassenbelag

Wir hatten bereits letztes Jahr Oktober den Balkon und die Terrasse mit Gefälledämmung und Cosmofin-Folie als Abdichtung versehen. Nun planen wir evtl. dieses Jahr noch einen ordentlichen Belag aufzubringen. Alle genannten Preise sind Internetpreise zur ersten Kalkulation.

Da wir Gefälle in alle Richtungen haben, war zunächst die erste Idee mit Terrassenplatten aus Stein auf einer Schüttung. Hierzu müsste am Balkon eine Kiesfangleiste angebracht werden (ca. 400€ bei ca. 16,5m) und auf der ganzen Fläche von ca. 70m² ein Vlies (ca. 150€) oder Bautenschutzmatten (ca. 500€)  aufgebracht werden. Hinzu kommt noch der Kies mit ca. 5m³ (ca. 100-150€). Da wir das auf die Terrasse geliefert brauchen kommen neben den normalen Lieferkosten noch kosten für die BigPacks und die Kranentladung dazu. Die BigPacks muss man bei den meisten Baustoffhändlern dort kaufen und nochmals extra für die Befüllung zahlen. Zu guter letzt kommen noch die Terrassenplatten, die ab ca. 20€/m² erhältlich sind. Nach oben fast ohne Grenzen. Das Ganze hat dann ein ordentliches Gewicht.

Diese Variante haben wir lange favourisiert. Aber das haupsächlich der Kosten wegen, da Holz oder WPC zunächst sehr teuer schien. Die letzten Wochen haben wir uns immer mehr Gedanken zu unserer Terrasse gemacht und es wurde immer mehr klar, dass wir eigentlich hier Holz wollen. Die aufmerksamen Leser wissen noch, dass wir am Haus, so wenig Holzflächen wie möglich wollten, da dies auch viel Pflege bedarf. Bei der Terrasse gehen wir den Kompromiss gerne ein.

WPC

Für alle die es nicht wissen, Wood-Plastic-Composite ist ein Holz-Kunstoff-Verbundwerkstoff. WPC zeichnet sich durch hohe Feuchteresistenz aus, dehnt sich aber thermisch weniger aus, als z.B. ein Vollkunststoff. Bei WPC gibt es nur die unsichtbare Verschraubung.

Vorteile:

    • die Holzoptik bleibt jahrelang erhalten
    • je nach Unterbau und Wetterseite ist es haltbarer als Holz
    • es ist Splitterfrei, daher ohne weiteres barfuss begehbar
    • leicht mit dem Hochdruckreiniger zu reinigen

Nachteile:

  • es wird sehr heiß, auch die hellen Farben
  • es ist sehr fleckempfindlich
  • Ölen wird empfohlen; daher müsste man es auch wie Holz immer wieder pflegen
  • bei zu geringem Gefälle können die Hohlkammerdielen im Winter auffrieren, weil das Wasser stehen bleibt. Daher raten die meisten zu Volldielen, welche schnell 80€/m² und mehr kosten.

Holz

Das Thema Holz wird im Internet heiß disskutiert, wenn wir von Terrassenbelag sprechen. Erst große Grundmeinung ist, dass nur Tropenhölzer gut geeignet sind. Die heimischen wie z.B. Fichte, Douglasie (Neuheimisch), Lärche, Eiche seinen nicht so langlebig. Bankirai, Ipe, Massaranduba oder auch die Thermohölzer wären den groben Beschreibungen im Internet zu bevorzugen. Hier gibt es eine kleine Aufstellung möglicher Holzarten für Terrassendielen. Holzdielen können unsichtbar oder sichtbar verschraubt werden. Hat die Diele eine Nut ist die unsichtbare Verschraubung möglich.

Eine 21x145mm Bankirai-Terrasse mit 70m² kostet mit Unterkonstruktionslatten von ca. 190lfm und ca. 2.600 Schrauben (sichtbare Verschraubung) so ab 5.000€, zzgl benötigter Höhenausgleiche weger der Gefälledämmung. Das sind reine Materialkosten gemäß eines Holzfachhandels. Andere Holzarten kosten gleich noch mehr. Ipe beginnt beispielsweise bei ca. 80€/m² reine Dielenkosten.

Damit ist man in der Holzauswahl doch etwas eingeschränkt, außer man hat für den Terrassenbelag viel Geld einkalkuliert. Wir sind nicht bereit so viel Geld dafür auszugeben. Außerdem lässt die Qualität der Tropenhölzer aufgrund der starken Nachfrage nach (z.B. Bankirai) und die Herkunft ist nicht immer ganz klar, trotz Zertifikate, die leider fälschbar sind.

Bei den einheimischen Hölzern gibt es quasi zwei Gruppen: die Thermohölzer ähneln ihrer Langlebigkeit und Eigenschaft den Tropenhölzern. Hier wird oftmals Esche. Kiefer oder Buche einem thermischen Verfahren unterzogen und damit die Haltbarkeit und andere Eigenschaften deutlich verbessert. Nachteilig ist, dass es dadurch sehr spröde wird und die mechanische Belastbarkeit deutlich sinkt. Es wird anfällig für Brüche und Risse. Die zweite Gruppe sind die naturbelassenen Hölzer, wie z.B. Lärche, Fichte, Douglasie oder Eiche.

Aktuell tendieren wir zu den heimischen Hölzern. Daher waren wir die Tage in einem Sägewerk in der Umgebung und haben uns mal angehört, was deren Meinung zu den Hölzern ist. Neben eigener Produktion vertreiben sie auch Produkte anderer Hersteller um ihr Angebot zu vervollständigen. Hauptsächlich haben wir über Douglasie und Lärche gesprochen. Ebenfalls wurde die Kesseldruckimprägnierung angesprochen. Damit wird das Holz haltbarer gemacht.

Damit wir die richtige Holzsorte für unseren Bedarf ermitteln können haben wir dem Sägewerk unsere Anforderungen dargelegt:

  • fast ganztägige direkte Sonneneinstrahlung durch Südausrichtung des Balkons/Terrasse
  • Belastbar, da wir drei Hunde haben
  • möglichst barfuss geeignet
  • möglichst wenig Instandhaltungsarbeiten
  • langlebigkeit

Wir haben noch einen Plan unserer Terrasse und den Verlegeplan der Gefälledämmung übermittelt. Damit können sie jetzt ein Angebot erstellen und sich Gedanken über das beste Holz und die Unterkonstruktion machen. Das tolle hier wäre, dass wir hier zum Material auch eine kostenlose Beratung zur Verlegung und die Berechnung der Unterkonstruktion (komplex, da Gefälle in alle Richtungen) erhalten. Hier wären auch Dielen mit 5,75m Länge möglich, wodurch wir auf der Terrasse keine Stöße hätten und die Verlegevariante egal wäre. Schauen wir mal, wann wir hier wieder etwas hören.

Derweil hat der Bauherr mehrere Lieferanten zu Terrassendielen im Internet angefragt. Hier waren verschiedene Holzsorten dabei, um ein besseres Gefühl für die Preise bei 70m² zu bekommen. Nächste Woche haben wir einen Termin mit einem weiteren Holzhandel/Sägewerk. Dieser möchte eine Ortsbesichtigung machen. Sind wir mal gespannt, was dabei rauskommt.

Interressanter Weise kostet die Unterkonstruktion oftmals 1/4 bis 1/3 des Decks, egal ob Holz oder WPC. Die benötigten Edelstahlschrauben sind machmal so teuer, dass man im Schraubenhandel gleiche Größe und Form der Schrauben zu einem Bruchteil der Kosten bekommt. Preisunterschiede von 50-70% sind da keine Seltenheit!

Bei der unsichtbaren Verschraubung braucht man teilweise weniger Schrauben, dafür aber Clips zum befestigen, welche schnell ins Geld gehen. So können durchaus ca. 15€/m² für die Edelstahlclips mit Schrauben vom Dielenhersteller berechnet werden. Billiger wirds wieder im Handel.

Wir sind gespannt, wie dieses Thema zum Schluß ausgeht. Bereits bei der Abdichtung und dem Geländer hatten wir sehr große Preisunterschiede.

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Filterwechsel KWL

Nachdem ich in den letzten Wochen/ Monaten bereits die Filter der KWL mehrfach ausgesaugt hatte, hatte ich vor kurzem Ersatzfilter für unsere Zehnder ComfoD 350 bestellt. Ein Filterset soll nach hersteller ca. 46€ kosten, was für zwei Plastikrahmen und etwas Taschenfilter aus Papier viel Geld ist.

Die Filter sind nach Partikelfilterklassen eingeteilt. Ausgeliefert werden die Anlagen meist mit G4 Filter, was ein Grobstaubfilter ist. Um z.B. weniger Pollen in der Lüftung zu haben, kann man auch Feinstaubfilter bei der Zuluft verwenden. In KWLs werden hier meist F7 Filter eingesetzt. Beim Preisvergleich muss man also auch darauf achten, denn die Sets mit G4/F7 sind etwas etwas teuerer, als die reinen G4-Filtersets.

Im Internet gibt es unzählige Ideen und Anleitung, wie man das günstiger bekommt. Die Ideen gehen von Eigenbauten über kommerziell vertriebene Halterungen für Filtervliese bis zu den Originalen für weniger Geld. Zehnder, Stork Air, Wernig und Paul haben bei einigen Geräten die gleichen Filter. Stork wird hauptsächlich in den Niederlanden vertrieben und dort sind die Orginalfilter 10€ günstiger, als in Deutschland. Hier haben wir unsere Ersatzfilter zunächst bestellt. Da wir noch öfters wechseln müssen haben wir den Rabatt von 5% genommen und 2 Sets bestellt. Die Lieferung kam mit PayPal-Zahlung bereits am nächsten Tag an.

Bei den Eigenbauten muss man etwas aufpassen. Die Taschenfilter haben eine größere Fläche als die Filtermatten und können somit länger eingesetzt werden. Der Luftwiderstand ist auch eine wichtige Größe, da größerer Widerstand mehr Leistung erfordert und somit Strom kostet. Hier sollte man nicht Blindlinks einfach irgendetwas billiges zusammenbauen, denn die eingesparten Kosten könnten wo anderster z.B. bei den Stromkosten wieder auftauchen. Dennoch wird sich der Bauherr mit der Thematik beschäftigen, da bei zwei Filterwechseln pro Jahr (Empfehlung des Herstellers) das gleich mal ca. 70€ sind. Eventuell kann man die alten Taschenfilter entfernen und durch neue ersetzen. Ich werde hier darüber berichten, sobald wir eine gute Lösung gefunden haben.

Der Einbau der Orginale ist ganz einfach. Man schalte die Lüftungsanlage aus und zieht den Stecker (wenn möglich). Bei uns hängt die Anlage direkt an einer eigenen Sicherung, welche wir für Wartungszwecke ausschalten können. Die Bedienungsanleitung erklärt die Schritte sehr verständlich bzw. muss man nur die alten Filter herausnehmen und die neuen einsetzen. Das kann jeder Laie.

Bei uns sahen die Filter wie nachfolgend aus. Die obersten sind neue Filter, der mittlere ist Abluftfilter, und der Untere der Zuluftfilter für die Außenluft. Hier sieht man, dass ein Wechsel nach 6 Monaten dringend nötig war. Exakt an dem Tag, als ich die Filter bestellt hatte informierte mich nachmittags die KWL per Anzeige darüber, dass die Filter getauscht werden müssen.

Gerätefilter nach ca. 6 Monaten

Wir haben ebenso Material für die Filter an den Absaugungen in den Räumen bestellt. Auch diese gibt es fertig vom Hersteller oder anderen Lieferanten. Jedoch kosten 10 Stück zwischen 20 und 30€, je nach Filterklasse. Das Filtermaterial als Matte am Stück ist dagegen deutlich günstiger. So kostet eine Filtermatte G4 mit 2x1m und 10-15mm Stärke ab 16€ plus Versand. Die Preise varieren teilweise täglich. Wir haben unsere hier bestellt. Kosten 22,85€ inklusive Versand von 6,40€ und 1,99% PayPal Gebühr. Anscheinend ist das Unternehmen sehr kundenfreundlich, denn wir haben 2,3m² bekommen statt der 2m².

Wir werden die nächsten Tage einen alten Filter auftrennen, uns eine Vorlage basteln und dann aus der Matte so viele wie möglich ausschneiden und zusammennähen. Nach ersten groben Berechnung sollten wir ca. 40 Filter aus 2m² erhalten, was einen Stückpreis von 0,55€ ausmacht. Die gekauften liegen da bei ca. 2-3€ pro Stück, bzw. bei großeren Sets auch mal unter 2€.

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Pflanzwand

Im Laufe der letzten Woche haben wir uns nun an den weiteren Aufbau der Mauer aus den Pflanzringen gemacht. Nach ca. 2 Reihen haben wir festgestellt, dass unser Recyclingmaterial und Aushub als Füllmaterial nicht reichen werden. Daher haben wir uns etwas Aushub mit Steinanteil bringen lassen. Zum Glück machte gerade jemand in der Nähe seinen Aushub und wollte was los werden. So haben wir das auch noch kostenlos geliefert bekommen. Da es bei uns aber vom Platz her eng zuging und keiner das Material den berg hinauschleppen wollte, haben wir es direkt an der Mauer abkippen lassen. Da etwas Material an der Ladefläche hängengeblieben war schaukelte der Fahrer diese etwas, worauf das Material ins rutschen kam. Leider beschleunigte es dann zu schnell, so dass unsere Mauer in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Anlieferung Füllmaterial

Wie man sehr gut auf dem Bild sieht ist der Rundung nichts passiert. Lediglich die ersten drei Steine hats erwischt. Rundungen halten mehr Druck aus als gerade Wände. Wir konnten es auch leider nicht weiter auf der Straße abkippen lassen, da wir nicht wussten wie lange wir für das anfüllen brauchen und die Nachbarn durchfahren müssen.

Wir haben zunächst die drei Pflanzringe wieder an ihren Platz gesetzt und nach und nach das Material verbaut. Diese wurde am Donnerstag Nachmittag geliefert und am Samstag gegen Mittag waren wir fertig mit anfüllen. Das ging aber nur, weil wir bereits am Donnerstag Abend einiges geschafft hatten. Man darf hier nicht vergessen, dass wir immer wieder verdichten müssen, was Zeit kostet und im vorderen Bereich der Mauer aufgrund der Masse an Material nicht so einfach war.

fertige Pflanzwand am Eingangbereich Pflanzwand teilfertiggestellt

Wie man auf dem ersten Bild sieht, haben wir den Hang zu Straße angepasst und die ersten Pflanzen gesetzt. Zwischen den Planzen sind immer wieder Ringe mit kleinen Steinen befüllt, die das Bild u.a. auflockern sollen. Die Bauherrin hat das dekoriert, denn der Bauherr hat dafür überhaupt kein Händchen.

Ebenso haben wir Mineralbeton vor der Haustür eingebracht und verdichtet (mit einer Rüttelmaschine). Bevor das Material geliefert wurde, haben wir aber noch mal kurz den Unterbau (Recyclingmaterial) verdichtet und ein Unkrautvlies eingebracht. Die Rüttelmaschine war vom Baustoffhandel geliehen. Jetzt müssen die ca. 4,5 qm nur noch gepflastert werden.

Im hinteren Bereich (rechtes Bild) wird die Mauer noch verlängert. Da hier zuvor das Füllmaterial lag könnten wir hier letzten Freitag die erste Lage noch nicht in Beton setzen.

Wir haben insgesamt ca. 1,4 qm Mineralbeton am Eingang verbaut. Das Füllmaterial waren ca. 3qm, was keiner von uns gedacht hätte, das wir zusätzlich zu dem Vorhandenen soviel brauchen.

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Außenanlage – Mauer und Eingangsbereich

Am Freitag war es nun endlich soweit. Wir haben angefangen die Mauer zu setzten und dem eingangsbereich eine Form gegeben. Zunächst wurden die erste Lage der Pflanzringe für die Mauer in Beton gesetzt, damit wir ein ordentliches Fundament erhalten. Hier ist genaues Arbeiten sehr wichtig. Nur wenn die erste Lage sauber ausgerichtet ist ist die Mauer am Schluss gerade. Jetzt muss der Beton trocknen. Erst danach kann man die Ringe anfüllen, hinterfüllen und die nächste Lage aufsetzen. Zum Anfüllen nehmen wir das abgetragene Material und das Recyclingmaterial, was zuvor den Hang zur Straße über den Winter abgefangen hat. Beim Hinterfüllen haben wir gelernt, dass Verdichten das A und O ist. Wird z.B. hinter der ersten Lage nicht verdichtet, so kann sich das Material mit der Zeit setzen. Dadurch entsteht ein Hohlraum und die nächsten Lagen könnten kippen. Lieber einmal richtig, als alle Paar Jahre nachgebessert.

Zum verdichten nehmen wir einfach ein Stück Holz. Da man allerdings ca. 25cm Material, was die Höhe der Ringe ist, nicht so leicht damit verdichten kann, füllen wir immer nach und nach etwas ein und verdichten es. Damit schaffen wir eine noch bessere Verdichtung. Am Samstag haben wir bereits fast die komplette erste Lage angefüllt und verdichtet.

Ebenfalls haben wir am Freitag einen Teil der Rasenkantensteine als Abtrennung zum Haus gesetzt. Leider konnten wir nicht alle setzten, da die Paletten mit Planzringen im Weg sind und wir auch keinen Platz haben diese abzusetzen. Wir hätten diese auch in unsere Hofeinfahrt setzen lassen können, nur haben wir leider keinen freiwilligen gefunden, der diese ca. 30m bergauf bei ca. 22% Gefälle schleppen möchte. Man muss bedenken, dass einer ca. 34kg wiegt.

Zu guter letzt haben wir Tiefbordsteine im Eingangsbereich als Abtrennung gesetzt, sowie eine Blockstufe. In den Eingangsbereich muss jetzt noch ein Vlies gegen Unkraut, Mineralbeton und dann müssen wir hier ca. 4m² pflastern. Den Bereich um das Haus herum werden wir nur mit Kies oder ähnlichem auffüllen. Gepflastert wird das evtl später mal.

links vom Haus Hinter dem Haus

Eingangsbereich

 

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Energiebrater und Blower Door Test

Heute kam das Endschreiben vom Energieberater mit Energieausweis. Wir haben neben einem Primärenergiebedarf von 43KWh einen Endenergiebedarf von 17KWh, womit wir im mittleren grünen Bereich sind. Der Blower Door Test liefert einen Wert von 1,5. Grund hierfür ist eine fehlende DAmpfsperre zum Keller hin, die eigentlich aus den Wänden von Rensch kommen sollte. Diese ist zwar an der Außenwand vorhanden, aber bei den beiden von Rensch gestellten Innenwänden (zum Büro und direkt neben der Haustüre) fehlt diese. Wir werden diese aber noch einziehen, was kein problem darstellt, da zum keller hin die Wände sowieso noch verputzt werden müssen bzw. Gipskartonplatten am Abgang eingebaut werden.

Zu dem Schreiben kam auch noch gleich die Rechnung über die Baubegleitung, welche bei KfW55 Häuser gemacht werden muss. Sind dann mal knapp über 500€. Der Blower Door Test wurde von Rensch bezahlt, die Baubegleitung ist allerdings Sache des Bauherren. Die Dokumente haben wir gleich an unsere Bankberaterin weitergegeben, damit diese an die KfW weitergeleitet werden.

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20.000 Besucher

Vielen Dank an alle für euer Interesse an unserem Baublog. Wir haben nun heute den 20.000 Besucher begrüßen dürfen. Ich hoffe Ihr habt alle gute Information oder das gefunden, wonach ihr gesucht habt. Wir werden den Blog nachwievor weiterführen, denn die Außenanlage bietet noch genug Material zur Berichterstattung.

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Freiluftsaison eröffnet

Am Wochenend war es bei uns nun soweit: Beginn der Arbeiten zur Außenanlage.

Nachdem letzte Woche die Planzringe, Randsteine, Sand/Kies und Beton geliefert wurden haben wir mit den Vorbereitungen für die Mauer an der Nordostseite begonnen. Hier ist der Hang zum Nachbarn auf ca. 1,5m abgegraben. Zwar ist das fast alles gewachsener Boden, aber trotzdem muss hier auch aus ästhetische Gründen eine Hangbefestigung hin. Das Angebot vom Kellerbauer mit Muschelkalksteinen war uns zu hoch. Dieser wollte alleine für die Steine ca. 12% pro Tonne mehr, als pro Tonne für die große Mauer.

Also haben der Bauherr, der Sohnemann und ein Freund des Sohnes die Schaufeln in die Hand genommen und den benötigten Raum weitestgehend ausgegraben.

Geplante Rundung zur Straße und Nachbarn  Materiallieferung Aushub

Materiallieferung

Der Aushub sieht zwar wenig aus, sind aber doch ca. 2m³ loses Material und fester gewachsener Boden.

Die nächsten Tage werden wir noch einen Feinschliff machen und ca. 10cm  graben, damit wir ein ordentliches Fundament erstellen können. Auf die jetzige Schicht kommen später noch ca. 20cm Material, so dass dies ausreichend sein sollte. Wir machen hier ein Betonfundament und setzten auch die erste Reihe Pflanzringe in Beton. Die „Mauerbauaktion“ ist für Mitte Mai geplant, da wir bis dahin brauchen, um alle Vorbereitungen zu treffen, denn neben dieser großen Mauer sollen noch zwei kleinere entstehen. Eine an der Ecke Garage zur Straße und eine weitere zwischen Haustür und Garage.

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