Update

Hallo liebe Leser,

es ist schon sehr lange her, dass hier etwas neues geschrieben wurde. Wir haben 2017 allerdings auch nichts großes gemacht, über das man hätte berichten können. 2017 war je stark beeinflusst von dem Zahlungsbescheid der Gemeinde, den ich im letzten Post ausführlich beschrieben habe.

Für 2018 stehen Sachen auf der Liste, wie Garageneinfahrt schottern (weil es sich verdichtet hat im Laufe der Jahre), Terrasse verputzen, Zaunanlage erneuern (Holz) usw.. Seinen wir gespannt, ob nicht noch was unvorhergesehenes dieses Jahr kommt, so dass wir die Projekte wieder zurückstellen müssen.

Blanco-Vorlage Kostenkalkulation:

Leider haben die weit über 300 Personen, denen wir die Vorlage geschickt habe damit nicht viel anfangen können, denn es sind so gut wie keine Spenden an die in der Mail genannten Hilfsorganisationen geflossen. Wir werden diese daher in Zukunft nicht mehr versenden und bitten auch von Anfragen diesbezüglich abzusehen.

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Mal was Neues von der Gemeinde

Lange habe ich hier nichts geschrieben. Nach dem Terrassenprojekt gab es aber auch nichts zu schreiben. Nun hat die Vorweihnachtszeit begonnen und es wird kräftig geschmückt. In all der Vorfreude kamen am Wochenende zwei Rechnungen der Gemeinde. Rechnung Nummer 1 war Beitrag zur Herstellung der gemeindlichen Wasserversorgungseinrichtung, Nummer 2 für die Entwässerungseinrichtung.

Wir hatten schon während der Bauphase damit gerechnet oder aber bei Einzug, aber diese beiden Bescheide haben ziemlich genau 2 Jahre nach Einzug gebraucht, um uns zu erreichen. Aussage der Gemeinde: Wir verzögern das immer nach hinten, weil die Bauherren bei Fertigstellung meist nicht mehr soviel Geld haben und mit diesen Kosten nicht rechnen/planen.

Naja wir hatten die Kosten in der Kalkulation und haben das Geld noch ca. 1 Jahr zurückgehalten. Als auf Nachfrage 2014/2015 bei der Gemeinde niemand Geld wollte haben wir die Summe anderweitig in unser Haus investiert. So und nun will die Gemeinde mal über 5.000€ für die beiden Anschlüsse. Zahlbar innerhalb von einem Monat.

Zum Glück haben wir schon angefangen Geld für die geplanten Projekte 2017 zurückzulegen. Diese sind somit verschoben auf 2018 oder auch später, weil hier ja nochmals ca. 3.000€ auf uns zukommen, weil die Gemeinde neue Brunnen gebohrt und neue Hauptleitungen verlegt hat. Der Betrag wird irgendwann 2017 oder evtl. erst 2018 fällig laut Gemeindeauskunft. Diese Zusatzkosten werden wahrscheinlich in den wenigsten Gemeinden direkt mit der Anschlussrechnung kommen. Wir haben halt Pech, dass die neue Wasserversorgung jetzt gemacht wurde und nicht erst in oder vor einigen Jahren.

Jede Gemeinde verlangt diese Anschlusskosten. Basis ist hier die gemeindliche Satzung in der die Beiträge festgesetzt sind. Ausschlaggebend hierfür ist die Beitrags- und Gebührensatzung zur Entwässerung (in Bayern).

Die Gebühren berechnen sich wie folgt:

  1. Grundstücksfläche: Quadradmeter mal Beitrag aus gemeindlicher Satzung
  2. Geschossfläche: Alle Grundflächen (Außenmaße) mal Beitrag. Keller, angebaute Garagen mit direktem Zugang (Tür) und Wasseranschluss sind hier voll beitragspflichtig (z.B. 80m² Keller, 85m² EG, 80m² DG, 55m² angrenzende Garage = 300m² Geschossfläche). Im Bauantrag kann die geschossfläche auch mal etwas anderst berechnet sein vom Architekten!

Diese Beträge sind einmal für die Wasserversorgung und einmal für die Entwässerung zu berechnen und zu zahlen.

In unserer Gemeinde sind die aktuellen Gebühren:

  • Entwässerung: 1,77€/m² Grundstücksfläche & 9,45€/m² Geschossfläche
    • Beispielrechnung: 1,77€/m² x 800m² + 9,45€/m² x 300m² = 4251€ (fiktive m²-Werte)
  • Wasserversorgung: 0,70€/m² Grundstücksfläche & 3,75€/m² Geschossfläche
    • Beispielrechnung: 0,70€/m² x 800m² + 3,75€/m² x 300m² = 1685€ (fiktive m²-Werte)

Für alle die noch bauen werden: Bedenkt diese Kosten, denn sie sind nicht unerheblich.

 

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Sonnenschutz

In einem der letzten Posts hatte ich darüber geschrieben, dass wir einen Pavillion/ Sonnensegel gekauft hatten, bevor die Terrasse fertig war. Diesen haben wir letztes Wochenende aufgebaut.

Terrassenlandschaft Sonnensegel

Relativ einfaches Stecksystem. Unsere Herausforderung war die Bodenbefestigung des Ganzen. Normalerweise bohrt man Löcher in den Boden/Platten und verschraubt das Ganze. Hätten wir hier theoretisch auch machen können, was aber zwei Nachteil mit sich gebracht hätte.

  • Nicht mehr einfach bewegbar, Löcher im Boden
  • Gewicht einer Platte evtl. zu niedrig bei starkem Wind, da hier Wetterseit

Somit haben wir uns 8 gleiche Platten, wie den Terrassenbelag in 40×40 besorgt und jeweils 2 miteinander verklebt. Im Anschluß haben wir die Löcher für die Füße der Konstruktion komplett durch beide Platten gebohrt. Auf der Unterseite haben wir die Schraubenköpfe versenkt, so dass die Platte sauber aufliegen kann. Zwischen Schraubenkopf und Platte haben wir eine Beilagscheibe gelegt. Auf der anderen Seite haben wir in der Größe der Tellerfüße Bautenschutzmatte ausgeschnitten und darunter gelegt. Hier haben wir dann ebenfalls Beilagscheiben und Muttern verwendet. Schrauben und Zubehör wurden in Edelstahl gewählt aufgund des Einsatzes im Außenbereich.

Zunächst hatten wir etwas Bedenken über die Windfestigkeit der Konstruktion, da bei leichtem Wind der Sonnenschirm schon starke Bewegungen gezeigt hatte. NAch einigen tagen mit teilweise recht starkem Wind hällt das Ganze immer noch, ohne sich bewegt zu haben. Somit sollte das normales Wetter aushalten, bei einem richtigen Sturm werden wir sehen, ob das danach noch steht oder nicht.

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Die Terrasse hat einen Belag

Wie bereits in den letzten Posts geschildert stand am Wochenende das Terrassenprojekt an. Bereits am Freitag Spätnachmittag kamen 7 to Baslatsplitt 2/5 und 240 Terrassenplatten (ca. 6to). Die Platten haben wir uns vor die Garage stellen lassen, der Splitt wurde mit Big Bags direkt auf die Terrasse geliefert. 7 Tonnen irgendwie über 3m hoch schaffen musste nun wahrlich nicht sein, auch wenn jeder Big Bag über 40€ (mit Hub & Transport) plus Material gekostet hat. Ebenso ist der Lift geliefert worden.

240 Terrassenplatten & Kantenschutz Aufzug

Bereits am Freitag haben wir den Splitt auf der ganzen Fläche grob verteilt. Da bei der Kiesfangleiste noch Löcher waren haben wir diese auch gleich geschlossen. Ebenso haben wir uns zwei Eimer 16/32 Rollkies besorgt. Diese haben wir an den Abläufen auf der Terrasse benötigt, da sonst der ganze Splitt durch den Laubfang ins Abwassersystem gelangt wäre.

Am Samstag früh um 7 Uhr haben wir dann richtig losgelegt. Zunächst wurde der Ziegelaufzug aufgebaut. Die Befestigung war nicht so einfach zu realisieren, hat aber nach kurzer Zeit doch recht gut funktioniert.

Wir haben zunächst das Niveau auf der Terrasse ermittelt und dann mit ca. 1,5% Gefälle zu den Abläufen hin abgezogen. Da es für diese nur die Plastikaufsätze gibt und diese sehr hoch bauen, mussten wir darauf Rücksicht nehmen und unser Gefälle anpassen. Ebenfalls mussten wir auf das Gefälle der Gefälledämmung achten, da diese in der Mitte der Terrasse einen Scheitel hat. Hierdurch sind wir in der Mitte etwas höher gekommen, als ursprünglich angenommen.

Beim Abziehen hat sich sehr schnell gezeigt, dass wir zu wenig Splitt haben. Wir haben zu dritt mal geschätzt und dachten so ca. 1 Big Bag würde evtl reichen. Daher haben wir bereits um 9 Uhr zwei nachbestellt (a 0,8m³). Diese wurden auch schnell geliefert. In der Zwischenzeit haben wir bei der Küche angefangen das Niveau einzurichten, abzuziehen und die ersten Platten zu verlegen, denn wir hatten schon über 50 per Aufzug auf dem Balkon liegen, die uns beim weiteren Verteilen des Splittes im Weg lagen.

Splittbett Terrasse- abgezogen Balkonfläche vor Küche

Der Zufall half uns im Durchgang auf dem Balkon. Hier passten exakt zwei Platten nebeneinander, was weniger Verschnitt und deutliche Zeiteinsparung bedeutete.

Balkon Durchgang Ziegelaufzug und letzte Ecke

Nachdem wir diese hatten, sind wir zurück auf die Terrasse und haben dort angefangen die Platten zu verlegen. Beim Betrachten des Durchgangs Balkon zu Terrasse ist uns aufgefallen, dass der Splitt nicht reichen wird. Also haben wir nochmals einen BigBag nachbestellt. Dieser kam kurz nach 12Uhr und wir sind davon ausgegangen, dass das jetzt aber reichen muss, denn das war die letzte Lieferung unseres Baustoffhandels für den Samstag. Ab 13Uhr ist da dann auch an Samstagen komplett geschlossen.

Es kam, wie es kommen sollte. Der Splitt hat wieder nicht gereicht. Zum Glück hatten wir uns unseren Pflasterarbeiten letztes Jahr noch einen kleinen Haufen Kalksplitt. Hiervon haben wir dann nochmals ca. 150-200l eingebracht. Somit sind laut Lieferscheinen ca. 6,5m³ Splitt verbaut. Die Frage, die sich stellt ist, wo das Material sein soll, denn bei diesem Volumen müssten wir einen durchschnittlichen Aufbau von ca. 16cm haben. Da der höchste Punkt mit Plattenunterkante 16cm über Betondecke ist, würde das hinkommen, wenn wir nullkommanull Gefälle hätten. Wir haben aber ca. 1,5%.

Da gibts nur 2 Möglichkeiten: Entweder ich habe mich verrechnet oder wir haben weniger geliefert bekommen, als auf den Lieferscheinen steht. Sollte zweiteres der Fall sein, gibt das eine ganz lustige Diskussion mit dem Baustoffhändler. Ich gehe aber erstmal davon aus, dass ich mich wieder irgendwo verrechnet habe, da mir das bei der Splittmenge zunächst mehrfach passiert ist.

Nach ca. 10 Stunden, zunächst mit Regen, dann mit viel Sonnenschein, waren wir dann auch mit den 68m² fertig. Die Bauherrin hat hinter uns her geputzt und die Platten abgewaschen. Pünktlich als Sie fertig war und wir auf der Terrasse etwas essen wollten, hat es angefangen ca. 30 Minuten stark zu regnen. Also Essen ins trockene verlagern.

Da wir keinen Basaltsplitt mehr hatten haben wir erst am Montag die Ränder gesplittet. Hier einige weitere Bilder der fertigen Terrasse. Warten wir mal ab, wann wir die Attika verputzt bekommen, dann wäre da alles fertig.

Balkonfläche Richtung Küche Eckabschluss

Terrassenbereich Sitzgruppe mit Sonnenschirm

Am Samstag haben wir schon die Stühle auf die Terrasse gebracht. Der Tisch hatte es aufgrund des regen nicht mehr noch oben geschafft. So haben wir am Sonntag Morgen den ersten Kaffee auf der Terrasse getrunken und nach dem frühstück Tisch und Sonnenschirm aufgebaut. Am Nachmittag waren unser beider Eltern da und wir haben bei Kaffee und Kuchen die Terrasse eingeweiht.

Wir hatten vor einiger Zeit günstig einen Sonnensegel-Pavillion erstanden. Damit wir den aufstellen können müssen wir zwei 40x40x3 Platten nehmen und den Pavillion darauf verschrauben. In die Platten auf der Terrasse sollte man dies in unserem Fall nicht tun. Damit sich die Platten beim Verschrauben nicht verschieben und kein Wasser dazwischen gelangen kann, hat Frau diese miteinander verklebt. Die nächsten Tage werden wir die Löcher bohren und dann denn Pavillion endlich aufstellen.

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Terrasse und Gewitter

Die Terrasse schreitet voran. Die Elektroleitung ist schon wieder verspachtelt. Die Höheneinstellung der Kiesfangleiste ist auch fast fertig. Dies wird voraussichtlich noch diese Woche geschehen. Geplant ist derzeit, dass wir am letzten Juni-Wochenende die Platten verlegen, da wir zuvor keine Zeit haben an den Wochenenden. 70m² zu verlegen wird schon etwas dauern.

Derweil haben wir auch mal angefangen die Beleuchtung vor den Garagen anzubringen. Hier sollen über jede Garageneinfahrt ein Strahler, so dass man auch im Hof Licht hat. Das heißt wieder Schlitze klopfen und Leitung verlegen. Beide Strahler werden zusammen schaltbar sein. Ob wir dann mit Bewegungsmelder arbeiten oder Ein- und Ausschalten können wir später entscheiden. Fakt ist, dass ich das Problem der nicht schaltbaren Steckdosen vom Balkon nicht mehr haben will. Der Schalter kommt in die Garage.

Am Sonntag 29.Mai hatten wir in der Nacht zum Montag ein schweres Gewitter. In der ganzen Nachbarschaft sind entweder die Router beschädigt worden oder aber die Telefone. Bei manchen hat es sogar den PC und Drucker erwischt. Bei uns ging der Router noch, zeigte aber, dass er keine DSL-Verbindung hat. Also haben wir bei unserem Anbieter der Telekom angerufen. Zunächst hieß es, dass es etwas dauern wird bis ein Techniker kommt. Nach Leitungsmessung und nochmal im PC schauen hieß es auf einmal, dass in unserem bereich mehrere Ausfälle sind und der Techniker schnellstmöglich den Schaden beheben wird.

Bereits am Dienstag Nachmittag war der Schaden behoben. Laut Techniker war ein Modul in der Vermittlungsstelle defekt und unsere Dose hatte es auch erwischt. Letztere wurde getauscht. Der Router wollte sich aber nicht verbinden. Wir haben dann den noch bespielte Speedport angeschlossen und konnten bis wir am Donnerstag eine neue Box kauften das Internet nutzen. Das gute ist, dass die Hausratversicherung die 199€ für die Fritzbox übernimmt. Das schlechte war, dass am Freitag morgen die Box stromlos war und sich nicht mehr reanimieren lies. Produktionsfehler oder erneuter Schaden? Gewitter hatte es in der Nacht keines, daher ist nicht ganz klar, woran es lag. Also Vormittags den Router ohne Probleme im Laden umgetauscht, neuen installiert und alles läuft nun seit letzter Woche normal. Was für ein Stress, wenn man Home-Office hat und die komplette Leitung zwei Tage nicht geht.

Leider hatten wir noch mehr Schäden. Während des Gewitters flog bei uns der FI. Dieser lies sich ohne Probleme wieder einsetzen, allerdings war danach die Lüftungsanlage aus. Auch diese lies sich in der Nacht nicht neu starten. Am Montag Morgen, nach Recherchen, stand fest, dass der Unterdruck Sicherheitsabschalter (USA) ausgelöst hatte und auf Störung stand. Da gabs aber keinen Restknopf oder ähnliches zum Neustarten. Also habe ich unseren Ofenbauer angerufen. Die USA wurde abgebaut und mit hilfe des Herstellers überbrückt, so dass die Lüftungsanlage wieder geht. Das Gerät hat drei Sicherungen. Eventuell ist eine oder mehrere davon defekt. Jedenfalls untersucht der Hesteller das Gerät jetzt erstmal aus Sicherheitsgründen. Falls dies komplett defekt ist, freut sich die Wohngebäudeversicherung, da diese USA ursprünglich mit Einbau und Leitungen weit über 1.000€ gekostet hat. Wir sind gespannt.

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Terrasse & Balkon

Wie im letzten Beitrag bereits gehofft, wurde diese Woche die Kiesfangleiste angebracht. Die Jungs waren sehr schnell und in einer guten Stunde mit Zuschneiden und Verschweißen fertig. Jetzt müssen wir nur noch den variablen Teil (zur Höheneinstellung) anbringen, da im Paket leider die Schrauben gefehlt haben. Eine kurze Mail an den Anbieter und schon hat er angerufen und wollte diese am nächsten Tag per Express senden. Da wir den Splitt und den Belag frühestens in 2 Wochen aufbringen kann man sich die Kosten sparen. Die Schrauben sind auch ohne Express am Samstag angekommen.

Wir haben uns mittlerweile für die Granitplatten von Redsun Tahiti Blue Elegance Linea  im Format 40x80x3 entschieden. Ich kann hier nur wieder erwähnen Preise zu vergleichen. Unser Baustoffhändler wollte zunächst 22% mehr, als der günstigeste Anbieter inklusive Transport über ca. 350km mit Abladen. Das sind mehrere hundert Euro.

Splittmengen

Wir werden diese in einem Splittbett aus Basalt 2-5mm verlegen. Dieser verdichtet sich aufgrund der Körnung nicht mehr nach, ist frostsicher und ist härter als Kalbsplitt, wo Abrieb entstehen kann.Leider kostet hier die Tonne fast das doppelte zum Kalksplitt 2-8mm, aber die Investition tätigen wir, unter anderem auch auf Anraten unseres Gala-Bauers.

Die Mengenermittlung erfordert ein Rückdenken an die Geometrie in der Schule oder der Ausbildung/Studium. Wir haben ein Fläche mit Gefälledämmung und benötigen die Menge an Splitt zum Auffüllen und zusätzlich 2-4cm, da man die Terrassenplatten ja nicht direkt auf die Bautenschutzmatte liegen sollte. Wie berechne ich nun dieses Volumen?

GefälleplanIch habe zunächst die Flächen in Bereiche eingeteilt, damit ich ungefähr gleiches Gefälle je Bereich habe. Damit kann man vom niedriegsten zum höchsten Punkt den Unterschied bestimmen, die hälfte nehmen und mit Länge und Breite das Volumen ausrechnen. Und damit haben wir schon den ersten Fehler bei allen Bereichen, die nicht den höchsten Punkt der Dämmung beinhalten. Bei uns ist der höchste Punkt die Stelle mit 120mm auf 100mm Dämmplatten (Nr. 5). Am Haus entlang fällt diese nun bis auf 80mm (Nr. 3).Wenn ich nun vom niedrigsten punkt mit 20mm auf die 80mm rechne, dann habe ich das Volumen zwischen 80 und 120mm nicht berücksichtigt. Dann fehlt da einiges an Splitt.Die Kehlen und Grate sind bei genauer Berechnung eine eigene Herausforderung. Also was tun?

Die Lösung ist ganz einfach. Hat aber gedauert bis ich darauf gekommen bin. Zu dem Gefälleplan wurde auch eine Liste mit den Abmaßen und Volumen der einzelnen Platten geliefert. Also kennen wir das gesamte Volumen der Dämmung. Das Volumen der Terrasse ist nun einfach zu berechnen. Fläche mal Plattenstärke plus Splittbett ca. 20mm. Daraus erhalten wir dann 140mm, was mit meiner Terrassenfläche von 68m² ca. 9,5m² ergibt. Die Dämmung waren ca. 4,3m³, was einen Splittbedarf von ca. 5,25m³ ergibt. Gemäß Umrechnungsfaktor 1,7 für Basaltsplitt ergibt dies ca. 9Tonnen. Jetzt haben wir so ziemlich genau den benötigten Bedarf.

Damit das Wasser aber nicht auf den Platten stehen bleibt legt man normalerweise ein Gefälle. Wenn wir nun von nur 1% ausgehen, dann benötigen wir 1,5m³ weniger Splitt. Wie wir nun wieder darauf kommen?

Wir wissen, dass die Terrasse ca. 5,75m lang und ca. 8m breit ist. 1% auf 6m sind 6cm. Somit können wir nun die Volumenbereichnung eines Keiles machen.

1/2 x 0,06m x 8m x 5,75m= 1,38m³

Die gleiche Berechnung machen wir jeweils für die anderen Flächen, welche wir uns sinnvoll einteilen. Im Bereich des Balkons haben wir nur 2m Breite. Daher haben wir hier auch nur 2cm Gefälle. Insgesamt ergibt das dann die bereits genannten 1,5m³. Kleine Anmerkung : Die Zeichnung am Erker mit den 2HA Platten ist falsche. Hier ist der Durchgang 75cm und nicht 1,5m wie in der Zeichnung. Daher muss man bei der Volumenberechnung etwas aufpassen. Nun haben wir statt 5,25m³ (9to) nur noch 3,75m³ (6,4to). Im Schnitt verringert sich nun die Flächenbelastung von 132kg/m² auf 94kg/m².

Belastung der Decken

Der ein oder andere fragt sich nun, was hat den Flächenbelastung hier verloren? Alle Balkone oder Dachterrassen oder auch Gebäudezwischendecken haben eine maximale Belastung pro Quadratmeter. In unserem Fall hat der Statiker 180kg/m² „Belagslast“ und 400kg/m² Verkehrslast berechnet. Die Unterschiede der beiden Lasten sind einfach erklärt: Belagslast ist der Bodenaufbau (Dämmung, Kies, Platten), Verkehrslast ist das, was darauf gestellt wird (Personen, Möbel, Pflanzen etc.).

Somit dürfen wir nur 180kg/m² für den Bodenaufbau veranschlagen. Wird die Last höher, so kommen wir in die Sicherheitsberechnung ( alles wird immer mit x% Sicherheit berechnet). Arbeiten wir ohne Gefälle, so haben wir im Schnitt die 132kg/m² plus die Dämmung (vermutlich unter 1kg/m²), die Matten und Folien (relativ geringes Gewicht) und die Platten, welche ca. 67kg/m² haben. Damit erreichen wir ca. 200kg/m², bei der Gefällvariante ca. 161kg/m². Wenn wir das nun für den Worst-CAse haben wollen, so können wir das Gewichtig für jede Platte der Gefälledämmung mit dem darüberliegenden Aufbau seperat berechnen. Ich habe dies mal für den Übergangsbereich Terrasse zu Balkon gemacht, ohne ein 1%iges Gefälle zu berücksichtigen. Da wären wir dann bei ca. 215kg/m². Da wir hier aber direkt darunter die 36er Mauer haben und das im Bereich der Sicherheit liegt (Statiker hatte eine ordentliche Prozentzahl auf Rückfrage genannt) brauchen wir uns darum keine Sorgen zu machen.

Wollen wir nicht mit 2cm Splittdecke am höchsten Punkt arbeiten sondern mit mehr, so müssen wir pro cm Höhe mit 1,36m³ Splitt und 2,3to rechnen, was ca. 17kg/m² ausmacht. Da wir nur bei ca. 2m² diese geringe Splitthöhe haben und ansonsten mindestens 4 oder gar 5cm, werden wir auch nur mit 2cm rechnen und verlegen. Somit haben wir eine maximale Schichtdicke des Splittes von ca. 8cm bei 1% Gefälle.

Damit die Elektroinstallation bis zum Plattenlegen erledigt sind, haben wir die Außensteckdosen- und Schalter bestellt. Das sind zwar die gleichen, wie wir sie schonmal direkt im Laden gekauft haben, allerdings sind die momentan nicht vorrätig. Am Freitag sollen sie geliefert werden, voraussichtlich.

Jetzt brauche ich nur noch etwas um die Leitungsschlitze zu schließen, da ich gelernt habe, dass man im Außenbereich Uniflott und Co. normalerweise nicht benutzt. Der Gang in Baumarkt die Tage ist wohl nicht zu vermeiden.

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Die Terrasse wird in Angriff genommen

Ich habe bereits letztes Jahr in diesem Artikel einiges über das Projekt Terrassenbelag geschrieben. Damals wollten wir noch ein Holzdeck haben. Mittlerweile, oder eigentlich schon seit Herbst letzten Jahres sind wir wieder zurück auf Stein gegangen. Der Grund ist am Ende relativ einfach: Kosten und Wartung.

Alle Hölzer bzw. auch WPC werden schnell teuer, wenn wir unsere Rahmenbedingungen in Betracht ziehen. Das Holz muss der starken Sonneneinstrahlung (Südlage) und den Hundekrallen widerstehen. Bei Douglasie winken alle Holzhändler etwas ab, bzw. sprechen von weniger als 10 Jahren, bis wir das Deck erneuern müssten. Schöne und geeignete Hölzer fangen bei ca. 65€/m² für den Belag an, zuzüglich Unterkonstruktion. Alleine die höhenverstellbaren Füße (aufgrund von Gefälledämmung) kosten schon weit über 600€.

Schöne Beton-Terrassenplatten kosten auch schnell über 40€/m². Interessanter Weise gibt es schöne Granitplatten schon deutlich günstiger. Unterschied ist hier, dass Beton meist 4-5cm stark ist, granit meist 3cm. Diese reichen aber für unsere Terrasse aus. Weiterer Vorteil wäre, dass Granit durchgefärbt ist (Naturprodukt) und bei Beton schnell das grau sichtbar wird, wenn die Oberfläche verletzt ist. Ebenfalls kann man diese mit dem Dampfstrahler relativ einfach sauber machen.

Nach aktuellem Stand (welcher sich auch ändern könnte) werden wir Granitplatten als Terrassenbelag nehmen. Somit wird der Aufbau folgendermaßen aussehen (Top down):

  1. Granitplatten
  2. Split/Kies
  3. Bautenschutzmatte
  4. PE-Folie (als Trennlage)
  5. Cosmofin-Folie
  6. Gefälledämmung
  7. Dampfsperre
  8. Vlies
  9. Betondecke

Bis zur Bautenschutzmatte liegt schon alles. Damit wir aber den Split/Kies einbringen können muss eine Kiesfangleiste an den Balkon. Dies dient dazu, dass die Schüttung nicht einfach in die Regenrinne fällt, aber das Wasser abgeführt wird. Da wir im Terrassenbereich eine Attika haben, benötigen wir diese nur im Balkonbereich. Hier gibt es zwei relevante Materialvarianten, Aluminium oder Edelstahl (W1.4301). Edelstahl kostet ca. 40% mehr als Alu. Unser Spengler (Edelstahl), sowie der lokale Baustoffhandel (Alu 2mm!) kommen auf ca. 24€/lfm. Ein Blechbearbeitungsunternehmen aus dem Internet kommt auf ca. 14,50€/lfm Alu 1,5mm inklusive zwei Eckverbinder und Versand. Vorteil Internet: Das System ist höhenverstellbar! Installiert wird dies von unserem Spengler, da man laut Folienhersteller keinen Kleber benutzen soll, sondern die Leiste mit Folienresten auf der Hauptfolie verschweißt werden soll. Dazu hat die Leiste auch Löcher auf der Unterseite.

Terrasse Elektrik vorbereitenLetzter Punkt vor dem Einbringen des Split/Kies sind die Elektroleitungen. Wir hatten vergessen die Leitung durch die Deckenaussparungen für die Abflussrohre der Terrasse zu ziehen, bevor wir die Dämmung und Abdichtung angebracht haben. So mussten wir nun Schlitze klopfen. Damit die neue Terrasse nicht gleich verdreckt wird haben wir das vor dem Verlegen der Platten gemacht. Damit das ganze Material nicht alles auf die Bautenschutzmatte fällt (schützt hier vor verletzten der Abdichtbahnen durch Gesteinsreste) haben wir immer einen Eimer unter die zu bearbeitende Stelle gestellt. Ca. die Hälfte ist direkt hineingefallen. Der Rest wurde zusammengekehrt. Jetzt müssen wir nur noch Leitungen ziehen und Dosen setzen, damit wir auch auf der Terrasse Strom haben.

Wenn die Kiesfangleiste angebracht ist (evtl. diese Woche) dann kommt die komplette Bautenschutzmatte nochmal runter, weil sie sich über den Winter inklusive der darunter liegenden PE-Folie verschoben hat. Besonderns im schmalen Balkonbereich ist das so, wahrscheinlich, weil die Hunde zu schnell waren oder zu schnell gebremst haben. Dabei kann diese dann nochmals von Gesteins- und auch organischen Resten befreit werden, bevor die Schüttung eingebracht wird. Durch ordentliches verlegen auf Stoß wird hintert, dass die Steinchen direkt auf die Abdichtung drücken und hier Schäden verursachen könnten.

Mal schauen, ob wir das noch vor Juli alles hinbekommen.

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Außenanlage und Rückblick

Leider gab es die letzten Monate nichts zu berichten. Vielleicht sollte hier in Anbetracht des letzten Artikels erwähnt werden, dass wir seit die Fritzbox am Netz hängt keinen Ausfall mehr hatten.

Vor kurzem haben wir begonnen unsere Außenanlage zu verschönern. Bereits letztes Jahr hatten wir die Hangbefestigung begonnen und weitestgehend fertiggestellt. Uns fehlte aber hierfür und vor dem Haus noch etwas Auffüllmaterial. Also haben wir in bekannten Kleinanzeigen gesucht und sogar in unserem Ort eine kleine abholbereite Menge gefunden. Also da angerufen und wer war am Telefon? Unser Nachbar in der Straße schräg gegenüber. Das hatte den Vorteil, dass er den Aushub nicht teuer entsorgen musste und wir diesen direkt an Ort und Stelle per Radlader geliefert bekommen haben. Somit mussten wir diesen nur noch verteilen.

Wir haben dann gleich noch Mutterboden organisiert und Rasen angeplanzt, damit wir zur Straße hin mal einen schöneren Abschluss bekommen. Damit unser Hund nicht immer hineinspring, wenn sie aus der Haustüre geht, haben wir Flatterband angebracht. Leider waren am nächsten Morgen einige Katzenspüren ersichtlich. Manche haben das feine Material auch mit einem Katzenklo verwechselt. Da blieb uns nur ein Netz darüber zu spannen. Wir haben hier das billigste aus dem Baumarkt genommen. Nun haben wir vereinzelt noch Fußabdrücke, aber keine Hinterlassenschaften mehr.

Rindenmulch Gras angesät

Bereits letztes Jahr hatten wir Solarleuchten von Obi für 10€ pro 4er Set gekauft. Die hatten nach dem ersten kräftigen Schauer schon Dichtigkeitsprobleme, da nur IP44. So haben wir dieses Jahr neue gekauft, allerdings sind hier die Preise gestiegen. Die selben haben nun 14,99€ gekostet. Leider haben wir noch keine mit IP65 oder IP67 gefunden, die uns gefallen würden und bezahlbar sind. Irgendwann werden wir schon fündig werden.

Neuer Spiegel im GästebadFrau hatte bemängelt, dass man immer ins OG in die Ankleide muss, wenn man sich im Spiegel anschauen will. Also haben wir beim letzten IKEA Besuch einen weiteren Spiegel mitgenommen und im Gäste-WC angebracht.

 

 

 

 

 

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Erneutes DSL & Telefondrama

Bei unserem Einzug 2014 mussten wir, wie der aufmerksame Leser weis, bei der Telekom bleiben, da vor langer Zeit der Telefonvertrag umgestellt wurde (keiner konnte sich daran erinnern) und die Telekom den Vertrag gerade eben um ein Jahr verlängert hatte. Darauf folgte die Zeit ohne Internet und vielen Störungen.

Wir hatten im September 2015 nun rechtzeitig einen anderen Anbieter ausgewählt und ihn mit der Rufnummernmitnahme und Leitungsbereitstellung beauftragt. Außerdem haben wir die Leitung von 16MBit auf 25Mbit erhöht. Die Bestätigung, sowie Kündigungsbestätigung der Telekom kam im Oktober 2015. Von da an haben wir nichts mehr gehört. Aus meiner Sicht gabs da auch nichts nachzuhacken, denn der Anschluss sollte am 21.01.2016 umgestellt werden. Pünktlich eine Woche vor Schaltung, genau am 15.01.2016 um 2:32Uhr kam eine E-Mail von unserem neuen Anbieter 1&1 in dem Stand, dass es Ihnen leid tut, aber der Auftrag sei storniert, weil an unserem Standort einige technische Voraussetzungen fehlen würden.

Wie bitte? Im September/Oktober war noch alles OK. Bei meinem Anruf bei 1&1 erfuhr ich, dass sie wohl seit Oktober immer wieder Absagen der Telekom bekommen, weil diese keine Leitung frei hätten. Man könne aber einen Antrag auf die 16MBit Leitung stellen, allerdings dauert die Schaltung 2-3 Wochen. Zu deutsch: Keine Internet für diese Zeit.

Was geschieht aber nun mit unserem Anschluss? Wird der am 21.01. abgeschalten oder was? Dieser Frage ging ich bei der Telekom nach. Dort wurde mir von drei verschiedenen Personen mitgeteilt, dass sie mir ein Schreiben geschickt hätten, in dem steht, dass der Vertrag um ein Jahr verlängert würde, aufgrund der Leitungsthematik. Drei Anrufe deshalb, weil man bei Hotlines fast immer unterschiedliche Informationen bekommt, egal ob Telekom, 1&1 oder sonst wer. Leider haben wir bis heute, also nach 10 Tagen immer noch nicht dieses Schreiben, was mir eigentlich nochmals zugestellt werden sollte, da das erste nie angekommen ist.

Nun hängen wir erstmal bei der Telekom für mindestens ein weiteres Jahr. Enttäuscht bin ich von 1&1, weil diese während der 3 Monate Übernahmeversuch sich doch mindestens einmal hätten melden und uns informieren hätten können. Wäre dies Anfang Dezember geschehen, hätte man evtl. ja eine Anfrage zur 16MBit Leitung stellen können.

Weil wir ja umstellen wollten, hatte ich vor Weihnachten die FritzBox 7490 für 164€ bei Amazon gekauft, denn den Speedport wollte ich nicht weiter nehmen aus den bekannten Gründen. Seit Weihnachten hängt nun dieser an der Telefonleitung und ich muss sagen, dass ich bis dato keine Aussetzer hatte. Das ist nun das 3. Modell an der Leitung (Speedport W724V A/B/C, 7490, 7270). Die 7270 ist ein älteres Modell, mit dem Probleme entstehen können, welche ich zu Testzwecken im Einsatz hatte. Die 724 sollte eigentlich ein ganz tolles Produkt sein, gemäß Telekom und einiger Testberichte. Fakt ist, dass alle 4 Router der W724V (2xB, 1xA, 1xC) immer wieder Ausfälle hatten und getauscht wurden, die 7490 momentan gut läuft. Damit die Speedports beim WLAN kein Problem hatten, habe ich sie vom Netzwerkschrank heruntergenommen und auf ein Holzregal gestellt (im Schrank hatte ich die nie stehen). Die 7490 steht seit Anfang an auf dem Netzwerkschrank.

Mal schauen, ob wir bei der Telekom auf 25MBit wechseln oder aber Ende des Jahres einen erneuten Wechselversuch zu einem günstigeren Anbieter wagen.

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Unser Einjähriges

Seit 1.Dezember wohnen wir nun offiziell ein Jahr in unserem Haus. Wir haben aktuell einen Gesamtstromverbrauch von ca. 6.000 Kwh. Diese setzen sich aus dem Haushaltsstrom, der Wärmepumpe, Lüftungsanlage, Druckerhöhungsanlage und dem Stromverbrauch durch das Home Office zusammen. Zusätzlich haben wir letzten Winter ca. 3 Steer Brennholz für unseren Kamin verbraucht. Mit diesen Werten können wir zufrieden sein. Bei 0,25€ pro Kwh Strom und 100€ je Steer Holz macht das ca. 1.800€ an Energiekosten im Jahr, oder 150€ im Monat.

Wir fühlen uns sehr wohl in unserem Haus. Den Kundendienst haben wir seit dem Einzug nur einmal kontaktiert und es konnte uns telefonisch geholfen werden. Allerdings haben wir auch schon die ersten „Verbesserungsmöglichkeiten“ gefunden.

1) Unsere Garage ist 6m lang mit Tür zu den Kellerräumen. Ein Auto hat heute 5m und etwas Länge. Somit ist die Garage eigentlich etwas zu kurz. Da die Tür eine Brandschutztür ist, geht sie in die Garage auf, was ungefähr 80cm Platz wegnimmt. Ohne Aufpassen beim Parken hätten wir schnell eine autoküssende Türe. 2m mehr oder die Tür in der Mitte der Garage hätten das Problem gelöst.

2) Außenwasserhahn auf der Ostseite zur Hangbefestigung. Diesen Sommer haben wir uns mit einem Schlauch beholfen. Im Frühjahr verlegen wir eine Leitung aus dem Technikraum im Keller nach außen.

3) Außensteckdosen Balkon/Terrasse sind nicht schaltbar. Hier hatte wir nicht an die Weihnachtsbeleuchtung gedacht. Somit müssen wir immer die Stecker ziehen zum Ausschalten.

4) Mauerrundung vor der Garage: Unsere Mauer läuft leicht rund in unser Grundstück. Das ist beim herausfahren aus der rechten Garage ziemlich hinterlich. Eine Begradigung wäre möglich, jedoch wahrscheinlich bei mindestens 1.000€, eher mehr.

Bis dato haben wir im Haus keine Steckdosen vermisst. Manchmal vermisst man einen Schalter, der das ganze Treppenhaus schalten kann. Wir haben hier nämlich drei Lampengruppen. Im EG und OG sind sie jeweils nur in dem betreffenden Stockwerk schaltbar. Die Treppenhauslampe kann man oben und unten schalten. Vergisst man morgens oben das Licht auszumachen muss man nochmals hochlaufen. Das ist aber auch der einzige Schalter, den man evtl. noch hätte einbauen können.
Wie man hier sieht sind das weitesgehend nur Kleinigkeiten, bzw. Dinge, wo man sich anderweitig helfen kann.

Mit usneren Entscheidung mit Rensch Haus zu bauen sind wir auch im Nachhinein noch zufrieden. Auch die Kamin- oder Küchenwahl haben wir nicht bereut. Platztechnisch haben wir mit unseren 135m² Wohnfläche genug. Hier haben wir alles was wir immer wieder brauchen und die Fläche reicht auch aus. Der Rest passt in den Keller oder auf den Dachboden, wo wir jeweils noch genügend Platz haben.

Während wir den Ausbau gemacht haben kamen uns Zweifel auf, ob der freie Durchgang zur Haustür mit unseren Hunden nicht zu Problemen beim Hereinlassen von Besuch führen kann. Mittlerweile warten die Damen, bis auf die jüngste, bis die Gäste im Haus sind und begrüßen dann.

Pünktlich zum Winter haben wir vor Kurzem den Balkon und die Terrasse mit Bautenschutzmatten ausgelegt. Das sind die Vorarbeiten für nächstes Jahr, wenn die Terrasse fertig werden soll.

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